Risiko

Monte-Carlo-Simulation

EN: Monte Carlo Simulation

Eine statistische Technik mit Zufallsstichproben zur Modellierung von Risikoergebnissen.

Detaillierte Erklaerung

Monte-Carlo-Simulation nutzt Zufallsstichproben und statistische Modellierung, um Wahrscheinlichkeiten verschiedener Ergebnisse abzuschaetzen. Tausende Simulationen mit Wahrscheinlichkeitsverteilungen erzeugen eine Bandbreite moeglicher Resultate.

Im PM am haeufigsten fuer Zeitplan- und Kostenrisikoanalyse eingesetzt. Aktivitaeten erhalten Wahrscheinlichkeitsverteilungen statt Einzelpunktschaetzungen.

Das Ergebnis zeigt Konfidenzniveaus: z.B. 80% Wahrscheinlichkeit, bis Datum X fertig zu sein.

Wichtige Punkte

  • Tausende Zufallssimulationen zur Unsicherheitsmodellierung
  • Wahrscheinlichkeitsverteilungen statt Einzelschaetzungen
  • Fuer Zeitplan- und Kostenrisikoanalyse
  • Ergebnis: Konfidenzniveaus
  • Benoetigt Drei-Punkt-Schaetzungen als Eingabe
  • Ermoeglicht datengetriebene Reserveberechnung

Praxisbeispiel

PM fuehrt Monte Carlo fuer ein 12-Monats-Bauprojekt mit 50 Aktivitaeten durch. Nach 10.000 Simulationen: 10% Chance auf 11 Monate, 50% auf 12,5 Monate, 80% auf 13,5 Monate. PM empfiehlt 13,5 Monate fuer 80% Konfidenz.

Tipps zum Lernen und Anwenden

1

Ehrliche Drei-Punkt-Schaetzungen einholen

2

Mindestens 5.000 Iterationen durchfuehren

3

Auf das zur Risikobereitschaft passende Konfidenzniveau fokussieren

4

Fuer Zeitplan und Kosten gleichzeitig anwenden

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