Umfang

Gold Plating

Hinzufuegen von Extras ueber den Projektumfang hinaus — eine schlechte Praxis.

Detaillierte Erklaerung

Gold Plating ist die Bereitstellung von Extras ueber den vereinbarten Umfang hinaus, die nicht angefordert wurden. Im Gegensatz zu Scope Creep wird Gold Plating absichtlich vom Team durchgefuehrt.

PMI betrachtet es als schlechte Praxis: Es verbraucht Budget fuer ungenehmigete Arbeit, fuehrt ungetestete Features ein und lenkt Ressourcen von Stakeholder-Prioritaeten ab.

Gold Plating entsteht oft aus guten Absichten, stellt aber unautorisierte Ressourcennutzung dar und kann Verzoegerungen und Qualitaetsprobleme verursachen.

Wichtige Punkte

  • Nicht angeforderte Features ueber den Scope hinaus
  • Absichtlich vom Team, anders als Scope Creep
  • Von PMI als schlechte Praxis bewertet
  • Verbraucht Budget und Zeit fuer genehmigte Arbeit
  • Kann Qualitaetsprobleme durch ungetestete Ergaenzungen verursachen
  • Verbesserungen gehoeren in den Aenderungsantragsprozess

Praxisbeispiel

Ein Entwickler fuegt einem Rechnungssystem eine KI-Ausgabenkategorisierung hinzu, die nie angefordert wurde. 3 Tage Verzoegerung, neue API-Abhaengigkeit. Der Kunde bevorzugt manuelle Kategorisierung. Der PM leitet den Entwickler an, Ideen ueber das Backlog Refinement einzubringen.

Tipps zum Lernen und Anwenden

1

Team schulen: Gold Plating ist unautorisierter Scope

2

Ideen ueber Backlog Refinement oder Aenderungsantraege kanalisieren

3

Ergebnisse gegen Akzeptanzkriterien pruefen

4

Kultur schaffen, in der Ideen im Backlog erfasst werden

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